Häufige Fragen & Irrtümer
...was Sie wissen sollten!
Hier nehmen wir zu wichtigen Fragen und potenziellen Irrtümern Stellung.
Diese Rubrik werden wir kontinuierlich ausbauen und ergänzen.
Bei Fragen oder Anregungen senden Sie uns doch gerne eine Mail, wir werden umgehend darauf eingehen.
![]() | Ich habe eine Idee. Die melde ich zum Patent an und verkaufe es dann! |
Na ja. Da haben sich schon viele getäuscht. Sie glauben gar nicht, wie viele Ideen schon patentiert wurden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist Ihre Idee schon dabei. Also seien Sie vorsichtig. Auf jeden Fall sollten Sie eine Patentrecherche machen oder von Profis machen lassen bevor Sie Ihre Idee vermarkten. Recherchieren Sie auch schon mal vorab (..bevor Sie das Patent einreichen) im Internet mit verschiedenen Suchbegriffen, nach Möglichkeit auch in Englisch. Oft erzielen Sie hier bereits Treffer und sparen sich dadurch viel Geld.
![]() | Meine Idee ist schon patentiert. War's das? |
Nicht unbedingt. Viele Patente sind schon ausgelaufen, andere treffen Ihre Idee/Patent nur in bestimmten Bereichen. Hier sollten Sie genau analysieren, ob Sie z.B. durch Ergänzungen/Korrekturen wirksamen Schutz erlangen können. Falls das möglich ist, sollten Sie prüfen oder durch kompetente Institutionen prüfen lassen, ob Sie dann in Teilbereichen existierende, gültige Patente verletzen.
![]() | Ich weiss ja noch gar nicht, ob meine Idee im Markt ankommt. Da ist mir Patentschutz am Anfang zu teuer! |
Wenn Sie bezüglich der Vermarktungschancen unsicher sind, sollten Sie erst mal zu den relativ günstigen Schutzrechten greifen. Warum nicht erst mal ein Gebrauchsmuster? Das kostet Sie, wenn Sie es selber anmelden, nur 40 Euro. Oder ein Geschmacksmuster, das kostet nur geringfügig mehr. Beim Gebrauchsmuster haben Sie dann 12 Monate Zeit, es weltweit in ein Patent in den wichtigsten Ländern umzuwandeln. Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der website des Europäischen Patentamtes. Mit der Gebrauchsmusteranmeldung sollten Sie dann genug Zeit haben, um festzustellen, ob sich eine Patentanmeldung lohnt.
![]() | Kann/sollte ich über meine Idee bereits ohne Schutzrecht mit anderen, z.B. Herstellern, reden? |
Das sollten Sie nicht tun. Grundsätzlich wird Ihnen jeder versichern, dass er Ihre Idee vertraulich behandelt und nicht weitergiebt. Hier empfiehlt es sich jedoch vorsichtig zu sein. Da hat schon mancher eine böse Überraschung erlebt.
![]() | Die Idee ist so gut, die kann ich als Patent leicht verkaufen. |
Ein weitverbreiteter Irrtum. Große Firmen werden alle Hebel in Bewegung setzen, um Ihr Patent zu umgehen. Schaffen Sie es dennoch an den Verhandlungstisch, sind die Verkaufs~/Lizenzerlöse dann meist geringer als Sie denken. Nur wenige Patente erzielen hohe Verkaufserlöse. Auf jeden Fall müssen Sie damit rechnen, hohe Initialkosten zu haben. Glauben Sie nur nicht, die Firmen kommen von alleine auf Sie zu. Das geschieht nur in den seltesten Fällen. Unter Umständen verbringen Sie viel Zeit damit, geeignete Unternehmen zu selektieren und zu kontaktieren. Dann müssen Sie auch noch jeweils die richtigen Leute im Unternehmen erreichen, die die Kompetenz und Fantasie haben, ihr Produkt zu beurteilen und dann auch noch im Unternehmen zu "verkaufen". Ohne teure Prototypen geht meist gar nichts. Sie werden Reisekosten haben, Infomaterial wie Flyer und website kosten auch Geld. Businessplan etc.. wird auch gerne gesehen. Da kommt am Ende eine ganz schöne Summe oder Invest an Zeit zusammen.
Prüfen Sie daher genau, ob Sie die Zeit und die finanziellen Ressourcen haben, um diesen Prozess zu Ende führen zu können.
Ganz wichtig ist auch - und hier sollten Sie ehrlich zu sich selbst sein - haben sie die persönliche Erfahrung und Kompetenz, um mit großen Unternehmen erfolgversprechend verhandeln zu können? Auch auf internationaler Basis?
Falls nicht, holen Sie sich lieber Unterstützung von Experten, das kann viel Geld sparen.
![]() | Das ist doch ziemlich einfach. Patent anmelden und dann Produkt vermarkten. Oder? |
Vorsicht!
Unterschätzen Sie hier nicht die Komplexität der gesamten Projektkette. Es kommen nicht nur Kosten für die Patente auf Sie zu, je nach Produkt und Vermarktung müssen Sie mit enorm hohen Aufwendungen und vielen unerwarteten Faktoren rechnen. Wir hören immer wieder - "das habe ich nicht gewusst". Das hören wir aber, nachdem sich die Leute teilweise schon lange damit beschäftigt haben und bereits viel Geld ausgegeben haben.
Sie müssen z.B. damit rechnen:
- Ihren Patentschutz (..teuer) ausweiten zu müssen
- Hochwertige Prototypen erstellen zu müssen
- Teure Werkzeuge für die Serienproduktion zu finanzieren
- Ausgaben für Flyer/Bedienungsanleitungen/Verpackungen/Internetseite/Grüner Punkt/Messen etc.. zu haben
- Dass Sie im Markt mit Ihrem Produkt auf 3 oder mehr Handelsstufen treffen. Die wollen alle an Ihrer Marge teilhaben, um Ihr Produkt zu vermarkten
- Dass der Wettbewerb mit Kampfpreisen Ihren Markteintritt verhindert (...falls Sie nicht ein einzigartiges Produkt haben)
- Dass Sie hohe Reise~ und Personalkosten (...falls Sie nicht alles selber machen) haben werden.
Dies sind nur einige wenige Kosten, die auf Sie zukommen werden. Es würde hier den Rahmen sprengen, auf alle möglichen Einflussfaktoren einzugehen.
Nichtsdestoweniger, vielleicht wird mit dieser kleinen Aufzählung schon deutlich, dass man sich bereits am Anfang eines Projektes (..Vermarktung) über die potenziell anfallenden Kosten im klaren sein sollte.
Also den Businessplan und die Milestones nicht vergessen!
![]() | "Chinese Copy" - Kann ich was dagegen tun? |
Das ist ein schwieriges Thema.
Wenn Sie ein Produkt vermarkten, das sich sehr gut verkauft, wird über kurz oder lang eine sogenannte "Chinese Copy" auftauchen. Meist geschieht dies nicht in der Phase des Markteintrittes Ihres Produktes, sondern erst, wenn Ihr Produkt sich am Markt etabliert hat. Der Fälscher will ja sehen, ob es sich lohnt, mit einem Nachahmerprodukt auf den Markt zu kommen.
Generell haben Sie 3 Möglichkeiten:
1) Sie machen den Händler, der das Nachahmerprodukt in dem Markt vertreibt, der durch Ihr Schutzrecht geschützt ist, darauf aufmerksam, dass er gegen ein Schutzrecht verstösst (..Abmahnung). Dies sollten Sie natürlich Ihrem Anwalt überlassen und mit ihm besprechen. Meist reicht das schon aus, um die illegale Aktivität zu beenden.
2) Sie gehen ganz auf Nummer sicher und beantragen über Ihren Patentanwalt oder einen solchen in dem Land, aus dem die "Chinese Copies" kommen oder vorhersehbar kommen werden, ein Patent in diesem Land. In China z.B. wird dies mittlerweile zunehmend von westlichen Firmen getan. Es ist auch nicht so teuer wie viele denken. Näheres hierzu erfahren Sie von Ihrem Patentanwalt oder wenn Sie direkten Kontakt suchen, von den jeweiligen Deutschen Außenhandelskammern www.ahk.de. In China z.B., kann man mittlerweile, vorausgesetzt, man hat dort ein Patent, ziemlich erfolgreich gegen Fälscher vorgehen. 2) kann natürlich mit 1) kombiniert werden.
3) Sie tun gar nichts.
Ihr Produkt ist so gut, dass Ihre Zielkundschaft nicht oder nur vernachlässigbar "fremdgeht" oder Abwehrmaßnahmen teuerer wären als der Verlust durch die "Chinese Copies".
![]() | Mein Produkt ist wirklich gut. Das werden auch die Marktführer erkennen und zugreifen! |
Kann sein.
Muss aber nicht nicht.
Bedenken Sie, dass ein Unternehmen mit herausragender Stellung in einem spezifischen Markt, normalerweise viel Geld in die Entwicklung eines Produktprogrammes und in Werbung gesteckt hat. Jetzt kommen Sie und sagen dieser Firma: "Hier, nehmt mein Produkt oder Teilaspekte daraus, es ist besser". Da Sie Ihr Produkt nicht verschenken wollen, wollen Sie natürlich auch Geld für ein Patent oder eine Lizenz. Für das Unternehmen bedeutet das dann, dass die Entwicklungskosten für das eigenen Produktprogramm ganz oder teilweise abgeschrieben werden müssten und zusätzlich Kosten für den Ankauf Ihres Patentes oder Ihrer Lizenz entstehen.
Dazu kommt noch, dass dann das eigene Product Marketing bezw. die Entwicklungsabteilung auch nicht gerade blendend dastehen. Warum konnten die eigenen Leute nicht entwickeln, was ein Aussenstehender kann? Das erklärt alleine schon, warum viele Patent~/Lizenzangebote durch die Fachabteilungen negativ beschieden werden.
Ganz gefährlich für Sie wird es, wenn man das Problem des "Eindringlings" mit der Waffe der Zeit erledigen will.
Sie bekommen einen positiven, ersten Bescheid, werden gebeten, Unterlagen/Prototypen etc.. zuzusenden, man lädt Sie zu einem Gespräch, lässt Sie verbessern/nachbessern, lädt wieder zum Gespräch, prüft und und und... Es vergeht viel Zeit und Sie merken allmählich, dass Sie mit ihrem zugrundeliegenden Schutzrecht aus der Priorität herauslaufen. Natürlich haben Sie sich, enhusiastisch wie die Gespräche verlaufen sind, nicht um Alternativen gekümmert. Die jetzt in der Kürze der Zeit zu finden, ist unmöglich. An diesem Punkt angekommen, fehlen den meisten Erfindern/KMU's dann auch noch die nötigen Mittel, um die einzigste Alternative, nämlich nationale/internationale Patente anzumelden, zu realisieren.
Und schon sind Sie raus!
Ein sehr beliebter Trick, wird immer wieder gerne angewandt.
Also denken Sie rechtzeitig an Alternativen und fahren Sie mehrspurig. Lassen Sie sich nicht das Heft der Handlung aus der Hand nehmen.
Ein Branchenexperte weiss sofort, ob Ihre Idee oder Ihr Produkt gut ist. Da gibt es nichts nachzubessern. Kauf - ja oder nein, sollte die Frage sein.
Die Qualität Ihres Produktes wird dann letztendlich über den Kaufpreis geregelt.
![]() | Ich habe eine sehr gute Idee, möchte sie patentieren/vermarkten. Kann mir die hohen Initialkosten allerdings nicht leisten. |
Schutzrechte sind teuer, die Vermarktung von Ideen noch mehr.
Sie sollten also schon über einiges an Kapital verfügen. Was hilft es Ihnen, wenn Sie mittendrin in diesem Prozess aus Geldmangel steckenbleiben?
Experten können Ihnen ziemlich genau vorhersagen, was Sie auf dem Weg zum fertigen Produkt an finanziellen Mitteln benötigen. Bevor Sie sich also auf diesen langen Weg machen, sollten Sie sich erst mal grundlegend beraten lassen. Das ist nicht teuer und kann Irrwege (...und damit Kosten) und sinnlose Ausgaben ersparen. Euro Event m&c bietet hierzu z.B. den ConceptCheck an (...Info's unter der entsprechenden Rubrik auf dieser website).
Um die finanziellen Probleme zu lindern, hat der Staat mit der KMU-Patentakion ein ziemlich unbürokratisches Instrument zur Hilfestellung geschaffen. Die ersten notwendigen Schritte von der Idee zum Produkt werden mit max. 8000 Euro subventioniert. Nutzen Sie das aus, es ist wirklich ziemlich einfach! Mehr Info's bekommen Sie, wenn Sie rechts in der Kontextspalte unter "50% vom Staat" auf den Link klicken.
![]() | Ein gutes Produkt vermarktet sich doch fast von alleine? |
Ja, aber nur ganz, ganz selten.
Sicherlich kennen Sie viele schlechte Produkte, die sich hervorragend verkaufen. Das bedeutet ja dann, dass das Produkt doch nicht so wichtig ist, oder?!
Sicherlich hilft ein gutes Produkt bei der Vermarktung. Ob man letztendlich Erfolg damit hat oder nicht, ist aber noch von sehr vielen, anderen Faktoren abhängig.
Finanzieller Atem, Marktpreis, Bedienbarkeit, Verpackung, Einkauf, Design, Vertriebsnetz, Service, Handelsstufen, Werbung, Wettbewerbsprodukte, Schutzrechte, Qualiltät, Pressearbeit, Webpräsenz etc... sind nur einige der Faktoren, die zum Erfolg beitragen.
Will/braucht der Markt mein Produkt? Oft denkt nur der Erfinder/Innovator, dass sein Produkt, in der, dem Markt angebotenen Form, begehrenswert ist. Spätestens dann, wenn man auf die Aufträge wartet, wird das dann ziemlich schmerzhaft.
Für alle, die denken, dass das Produkt oder die Technik das Wichtigste ist:
Ohne ein ausgefeiltes, zielgerichtetes Marketing wird man im Normalfall scheitern! Wenn Sie also selbst nicht die notwendige Expertise in Sachen Vermarktung zur Verfügung haben oder besitzen, dann stellen Sie sicher, dass Sie von Anfang an sachkundige Unterstützung in Ihr Projekt miteinbeziehen.
![]() | Was kostet eine Patent~/Innovationsvermarktung durch Euro Event m&c? |
Generell bezahlt der Kunde den von Euro Event m&c getätigten Aufwand durch einen Mix aus aufwandsabhängigem, fixen Anteil und erfolgsabhängigem, variablen Anteil. Der Mix wird jeweils individuell an den Schwierigkeitsgrad der Vermarktung des spezifischen Patentes bezw. der Innovation angepasst. So hat es natürlich einen großen Einfluss auf die Vermarktung, ob es nur wenige oder viele potenzielle Interessenten gibt und ob die Patent~/Innovationsvermarktung national oder international erfolgen soll. Auch die Qualität des jeweiligen Patentes bezw. der Innovation und der Schutzumfang spielen eine Rolle.
Rein erfolgsabhängige Vermarktung bieten wir nicht an, zu groß sind die nicht von Euro Event m&c beeinflussbaren Faktoren im Verlaufe der Vermarktung.
Gerne setzen wir uns mit Ihnen (..kostenlos) zusammen, um die Verwertungschancen für Ihr Produkt zu besprechen und Ihnen ein fundiertes Angebot zu machen. Rufen Sie uns doch einfach mal an oder senden Sie uns eine Mail!





